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Whisky

The Scotch Whisky Experience

Glengoyne Distillery Tour

Arran

Arran Whisky stammt von der gleichnamigen schottischen Whiskybrennerei bei der kleinen Ortschaft Lochranza (Isle of Arran). Es ist eine junge Brennerei, die ab 1991 durch den ehemaligen Seagram-Geschäftsführer Harold J. Currie gebaut wurde und ab 1995 ihren ersten Whisky produzierte. Offiziell wurde sie erst 1997 eröffnet, und zwar durch die Queen persönlich. Arran Whisky gibt es regulär seit 2001. Man kann die Arran-Brennerei besichtigen, sie hat ein Besucherzentrum eingerichtet. Die Isle of Arran verfügt über eine Whisky-Tradition, es gab hier zwischen 1825 und 1837 die Lagg Distillery.

Es handelt sich um Highlands-Whisky, dessen Wasser dem Loch na Davie entnommen wird. Das ungetorfte Malz kommt aus Pencaitland von der Bairds Malt Ltd. Die Arran Whiskybrennerei arbeitet aktuell (2016) mit einem Maischbottich aus Edelstahl, vier 15.000 Liter Gärbottichen, von denen drei aus Douglasienholz, einer aus Kiefernholz bestehen, sowie einer 7.100 Liter wash still und einer 4.300 Liter spirit still. Die Produktion umfasst viele Abfüllungen besonders in Einzelfässern. Der erste seit 2001 angebotene Arran Whisky war ein Non Chill Filtered mit 46 % Vol., den allmählich (seit dem Jahr 2015) ein Zehnjähriger auch mit 46 % Vol. ablöst, der seit Oktober 2005 eingelagert wurde. Bekannt sind auch die Arran kaltgefilterten Originalabfüllungen von Whisky mit 40 und 43 % Vol., die nun allmählich auslaufen. Seit 2010 bietet das Unternehmen einen rauchigen Malt an, den “Machrie Moor”.

Im Aroma des 10-jährigen Arran dominiert Vanille mit einem zarten Hauch von Kakao, der sich mit exotischen Früchten und einer Spur Zimt verbindet. Arran Whisky wirkt komplex und harmonisch, sein Abgang ist mittel bis lang und ölig. Der nuancenreiche Whisky erscheint durch und durch gelungen, trotz seiner 46 % Vol. ist er mild und weich. Es ist ein Whisky zum Genießen, bei dem der Alkohol nicht hervortritt.


Cragganmore

Die schottische Whiskydestillerie Cragganmore hat ihren Sitz in Ballindalloch am Fuße des Craggan More Hill. Sie liegt zudem auf dem beliebten Speyside Way, der an acht traditionsreichen Destillerien vorbeiführt – wenn man so will der Jakobsweg für Whisky-Freunde. Das satte Grün der Wiesen, der intensive typische Geruch der Torffelder und die vielen kristallklaren Bäche dominieren die Atmosphäre rund um Ballindalloch und geben schon mal einen guten Eindruck von der Aromenvielfalt der Cragganmore-Whiskys.

Cragganmore wurde 1869 von John Smith gegründet und zählt bis heute zu den führenden Destillerien Nordschottlands. Ein Grund hierfür liegt in dem einzigartigen Quellwasser aus dem Fluss Craggan Burn, das über besonders hartes Diabasgestein fließt und so den klaren und reinen Charakter der Whiskys von Cragganmore bestimmt. Ein weiteres Charakteristikum für die unerreichte Einzigartigkeit der Whiskys von Cragganmore ist das Malz, das die Destillerie von Roseisle Maltings bezieht und einen extrem niedrigen Phenolgehalt besitzt. Diese Faktoren sowie die Verwendung hochqualitativer Holzfässer sowie die flachen und kurzen Brennblasen, die beim zweiten Destillationsvorgang eingesetzt werden, sorgen für den zwar intensiven und hoch-komplexen aber auch runden, weichen Charakter der Cragganmore-Whiskys. Es gibt nicht wenige Kritiker, die das Bouquet des vermeintlich einfachen 12-Jahre gereiften Whiskys für das komplexeste Bouquet weltweit halten.

Neben dem 12-Jahre alten Whisky gibt es bei Cragganmore mit der Destiller's Edition und der Special Edition zwei weitere Whisky-Abfüllungen, die durch längere Lagerung und besondere Fässer ganz unterschiedliche Aromenwelten erzielen und nur dann abgefüllt werden, wenn sie den hohen Erwartungen der Destiller gerecht werden können.


Glenfiddich

1886 entschloss sich der Firmengründer William Grant, in Speyside nahe der Stadt Dufftown eine eigene Destillerie zu gründen. Innerhalb eines Jahres errichteten Grant, seine Frau und die neun Kinder die Gebäude mit ihren eigenen Händen. Die Brennblasen erhielt man aus der Cardhu-Destillerie, die zu jener Zeit gerade modernisiert wurde. Am ersten Weihnachtstag 1887 tropfte der erste Whisky aus den Brennblasen, die bis heute zu den kleinsten in Schottland zählen. Benannt wurde die Destillerie nach dem nahegelegenen Tal namens "Glenfiddich". Das gälische Wort lässt sich mit "Tal der Hirsche" übersetzen. Und so ziert auch ein Hirsch die Etiketten der Whiskys aus dem Hause Glenfiddich.

Heute ist Glenfiddich die einzige schottische Destillerie, die sich noch im Besitz der Gründerfamilie befindet. Produziert wird noch immer am gleichen Ort. Man nutzt die gleichen alten sorgsam gewarteten Brennblasen und das Wasser aus den umliegenden Robbie-Dubh-Quellen, deren Einzugsgebiet die Familie Grant über die Jahre großflächig erworben hat, um Verschmutzungen des Quellwassers durch industrielle Ansiedlungen zu verhindern. Auch die Abfüllung und Lagerung erfolgt vor Ort, wovon sich die Besucher im Visitor Center und bei der Besichtigung der Destillerie überzeugen können. Der Rundgang führt unter anderem an den beiden Mashtuns und 24 Washbacks vorbei zur Halle mit den 10 Washstills und 18 Spiritstills und durch zwei der 45 Warehouses. Hier wird der Blick auf die eigene Herstellung der Fässer für die Whiskylagerung aus gebrauchten Bourbon- und Sherryfässern gelenkt. Krönender Abschluss ist das Nosing und Tasting vier verschiedener Single Malts von Glenfiddich im Visitor Center.

Seit 1963 wird Glenfiddich als Single Malt abgefüllt und auch außerhalb Schottlands aktiv vertrieben. Zum 12-jährigen meistverkauften Single Malt gesellten sich über die Jahre weitere Klassiker wie der 15- und 18-jährige Glenfiddich, Einzelfass- oder Fassstärke-Abfüllungen und Special Editions. Heute ist Glenfiddich einer der erfolgreichsten und meistausgezeichneten Whiskyproduzenten weltweit. Sein für einen Single Malt Whisky sehr weicher, milder und ausgewogener Geschmack und die gleichbleibend hohe Qualität eröffnen ihm eine breite Fan- und Käuferschicht. Die spezielle dreieckige Flaschenform mit abgerundeten Kanten macht ihn außerdem unverwechselbar.


Glengoyne

Glengoyne ist eine Destillerie in Schottland in den südlichen Highlands. Glengoyne liegt südlich der Stadt Killearn. "Glengoyne" kommt aus dem schottischen "Glen Guin" und bedeutet "Tal der Wildgänse".

Whisky wird in der Gegend von Killearn seit über 200 Jahren hergestellt, - zunächst geschah dies illegal, da in Schottland zu hohe Steuern herrschten. 1833 trat der Vorläufer des heutigen Glengoyne dann legal in Erscheinung. Die Destillerie wurde 1876 von den Gebrüdern Lang aufgekauft und 1905 in "Glengoyne" umbenannt. Nach verschiedenen Besitzerwechseln wurde die mittlerweile sehr bekannte Destillerie von Ian Mac Leod Distilleries Ltd übernommen. Damit ist Glengoyne eine der wenigen schottischen Traditionsdestillerien, welche noch im Besitz einer schottischen Familie sind, - der Rest gehört längst global agierenden großen Unternehmen, welche lediglich den alten Namen nutzen.

Das Wasser für die Produkte von Glengoyne stammt aus den Bergregionen der Highlands. Für die Reifung werden lediglich traditionell schottische Methoden und Rohstoffe verwendet. So wird die Gerste für den Whisky nur über einem Holzkohlefeuer gedörrt und es wird nur ungetorftes Malz verwendet. Die Fässer zur Reifung der Whiskies von Glengoyne sind entweder aus amerikanischer Eiche oder aus spanischer Eiche aus der Gegend um Jerez, wobei gerne Sherry-Fässer verwendet werden, um dem Glengoyne seien besonderen Geschmack zu verleihen.

Ein echter Glengoyne ist im Geschmack süß, dabei aber weder rauchig noch torfig. Er hat einen charakteristischen apfelartigen Geschmack.

Whisky von Glengoyne hat generell eine lange Geschichte: Es gibt ihn im Handel im Alter von 10, 12, 15, 18, 21 und 25 Jahren. Dazu kommen besondere Anfertigungen in geringer Menge, welche die Aufmerksamkeit auch des internationalen Publikums längst auf sich gezogen haben und auch unter Sammlern ihrer Seltenheit halber begehrt sind: Häufig prämiert wurde etwa der 17er Malt, - ein 17 Jahre lang gereifter Single Malt von Glengoyne in einer besonders schönen Flasche mit einem besonders kunstvollen Etikett, der auch gerne zu sehr besonderen Anlässen verschenkt wird.


Glenkinchie

Glenkinchie ist eine schottische Whiskybrennerei bei Pencaitland in der Region East Lothian. Heute gehört die Brennerei zum Spirituosenkonzern Diageo, der den Glenkinchie Whisky innerhalb seiner Classic-Malts-Serie vermarktet. Die Brennerei hat eine lange Tradition, ihre Gebäude stehen teilweise unter Denkmalschutz. Sie hat ein Besucherzentrum eingerichtet, innerhalb der Ausstellung kann an einem großen Modell die Whiskyproduktion in ihren einzelnen Schritten besichtigt werden.

Die Brennerei wurde schon 1825 als Milton Distillerie gegründet, seit 1837 hieß sie Glenkinchie. Nach einem Konkurs der Gründer (Rate-Brüder) stockte die Produktion bis 1881, wurde wieder aufgenommen und schließlich 1914 komplett an die Scottish Malt Distillers verkauft. Seit 1969 war die Tennenmälzerei nur noch ein Whisky-Museum, während die Glenkinchie Brennerei 1987 an United Distillers - heute Diageo - ging. In den schottischen Lowlands ist sie heute der letzten Brennereien.

Das Wasser für den Glenkinchie Whisky stammt von den Lammermuir Springs. Produziert wird in einem 8,5 t Maischbottich und in sechs Gärbottichen, die zusammen 258.000 Liter fassen und aus Pinien- und Lärchenholz bestehen. Außerdem kommen eine durch Dampf erhitzte wash still mit 30.963 Litern und eine spirit still mit 20.998 Litern zum Einsatz. Dabei brennen die Schotten einen relativ untypischen Lowland Whisky, der Charakter wird als frisch und leicht mit zarter Rauchnote beschrieben. Seit August gibt es auch einen 12-jährigen Glenkinchie ohne Rauchnote, der wiederum als typischer Vertreter dieser Whiskyregion gelten darf. In einem Amontillado-Sherry-Fass reift die Distiller's Edition nach, außerdem verkauft die Distillerie nur vor Ort einen Cask Strength mit 59,3 % Vol. und 12-jähriger Reifung in Amontillado-Sherry-Fässern. Glenkinchie Whisky überzeugt mit großer Leichtigkeit, denn er stammt aus auch für schottische Verhältnisse sehr großen Stills, die dem Whisky viel Raum geben. Dadurch kann sich sein Aroma frei entfalten, es entwickelt eine gewisse Süße und blumige Akzente im Bouquet.


Glenmorangie

Die Glenmorangie Destillerie hat seit ihrer Gründung 1843 ihren Sitz im wildromantischen Tain in den Northern Highlands of Scotland. Von hier aus werden die Whiskys von Glenmorangie in alle Welt exportiert und erfreuen sich größter Beliebtheit. Das Portfolio des Brennerei reicht dabei vom eindrucksvoll weichen und hocharomatischen „Einstiegs“whisky bis hin zu den komplexen Sonderabfüllungen, die selbst ausgewiesene Whisky-Profis immer wieder zum Staunen bringen.

Fragt man nach den Gründen für die hohe Qualität bei Glenmorangie, so landet man schnell bei einen Grundsatz, den das Gründerbruderpaar schon 1843 aufgestellt hatte: „Es sollen niemals mehr als 16 Männer mit der Produktion der Whiskys beschäftigt sein“. Ein typischer Fall von „Viele Köche verderben den Brei“ - und so ist es bis heute, auch wenn eine der „16 Men of Tain“ eine Frau ist. Der andere Grund für die besondere Samtigkeit bei vollem Aromenspektrum liegt in den außergewöhnlich hohen Brennblasen – es sind die höchsten in ganz Schottland. Zwar wird der Malz für die Whiskys von Glenmorangie nicht mehr selbst angebaut, doch die Kooperationspartner, die den Malz anliefern, unterliegen höchsten Qualitätsstandards, so dass der Stil von Glenmorangie-Destillen von namhaften Kennern immer noch als einzigartig beschrieben wird.

Ebenso wählerisch gehen die „16 Men of Tain“ bei der Auswahl der Holzfässer vor, in denen der Whisky lagert. Jedes einzelne wird ganz bewusst ausgewählt, um das beste Ergebnis, den besten Whisky zu kreieren. Und diese Mühe und Sorgfalt schmeckt man – immer wieder aufs Neue!


Lagavulin

Seit 1742 wird am Südufer der wunderschönen Insel Islay, in einem kleinen Dörfchen mit dem beschaulichen Namen Lagavulin ("Mühle im Tal") Whisky gebrannt. 1816 erhielt die Brennerei, geleitet von John Johnston, eine Lizenz, die Erfolgsgeschichte des Lagavulin nahm ihren Lauf.

Heute zählt der Lagavulin zu den besten Single Malts überhaupt. Wie andere Islay-Whiskys – wie zum Beispiel der „ewige Konkurrent“ Laphroaig – zeichnet sich der meist 16 Jahre alte Lagavulin durch ein sehr torfiges Aroma aus, auch schmeckt man die Salzhaltigkeit des verwendeten Wassers deutlich. Die besondere Zubereitungsmethode verstärkt diesen Eindruck: Der verwendete Malz wird mit einem hohen Rauchgehalt gedarrt, während die birnenförmigen Brennblasen ein besonders intensives Geschmackserlebnis ermöglichen.Normalerweise reift der Whisky in Bourbon- und Sherryfässern, neuerdings gibt es aber auch eine "Distillers Edition", die in Pedro-Ximénez-Fässern gelagert wurde – und sehr zu empfehlen ist. Daneben gibt es mittlerweile auch 12 Jahre gereiften Lagavulin, der mit einem Alkoholgehalt von über 55 % sehr stark ist, dafür aber im Geschmack an Komplexität verliert.

Die weiße Brennerei am Meer gehört heute zu den United Distillers, die wiederum zum britischen Konzern Diageo gehören, und kann besucht werden. Für jeden Whiskykenner sollte die Vorstellung, mit einem Lagavulin in der Hand über das Meer und die Moore des Islay zu schauen, ein warmes Gefühl in der Magengrube bewirken, ganz wie der Lagavulin auch.


Laphroaig

Die Destillerie Laphroaig hat ihren Sitz auf der schottischen Insel Islay, die nicht nur die südlichste Insel der Inneren Hebriden ist, sondern auch die fruchtbarste. Die exponierte Meereslage sorgt nicht nur im Whisky sondern schon an der freien Natur für einen einzigartigen Geruch. Überall auf Islay ist man umgeben von Salz, Jod, Algen und Torf. Und wer schon einmal einen Schluck Wasser aus einem Brunnen oder den zahlreichen kleinen Bächen getrunken hat, der weiß, dass auch hier der Torfgeschmack allgegenwärtig ist.

All diese Ingredienzien sorgen dafür, dass der Whisky von Laphroaig seinen einzigartigen und auch von Laien leicht wiedererkennbaren Stil erhält. Oftmals wurde und werden die Whiskys damit beworben, dass man sie entweder liebe oder hasse. Das klingt ein wenig sehr nach Marketing – doch tatsächlich gehören die Whiskys zu den torfigsten und besonders rauhen und intensiven schottischen Whiskys. Dennoch verfügen sie alle auch über feine Delikate Aromen und einen weichen Abgang, der ihn sicherlich nicht zu everybody's darling macht, aber dennoch zugänglich und nahbar ist.

Neben der Reifung in hochwertigen Holzfässern und die Verwendung der einzigartigen Pot Stills, ist ein weiterer Grund für die jahrzehntelange hohe Qualität der Whiskys von Laphroaig darin zu finden, dass die Destillerie noch über eigene Mälzböden verfügt. Die eingeweichte Gerste wird dabei auf einem Steinboden bis auf 15 cm aufgehäuft. Bis die Keimung der Gerste ihren perfekten Punkt erreicht hat, wird sie regelmäßig gewendet und dann zu den charakterstarken und einzigartigen Whiskys weiterverarbeitet.


Oban

Oban, so nennt sich der leicht torfig-rauchige Whisky mit dem zarten Aroma von Früchten und Salz. Oban gehört zur Sorte Single Malt Whisky und entstammt der gleichnamigen, traditionsreichen Whisky-Brennerei in Oban, Schottland.

Der äußerst delikate, trockene und beinahe würzige Geschmack hat den Oban zu einem weltberühmten Classic Malt of Scotland gemacht. Es ist die Nähe zum Meer, die dem Whisky das so typische Aroma der See verleiht und ihm dadurch die einzigartige, aber sehr dezente Salznote verleiht, die den Oban auszeichnet. Das Wasser zur Herstellung des edlen Whiskys stammt aus dem Loch Gleann a’Bherraidh, das nur leicht getorfte Malz wird von Roseisle Maltings nahe Elgin bezogen.

Die Brennerei selbst verfügt über einen sechs Tonnen fassenden Bottich zum Maischen und vier Gärbottichen aus Lärchenholz, die je 28.000 Liter aufnehmen können. Vor Ort erhält der Whisky seine Reife in Bourbon- und Montilla-Sherry-Fässern, zum Abfüllen gelangt er nach Leven, Fife.

Die edle Sorte wird vom Spirituosenkonzern Diageo vermarktet, der in den alten, historischen Gebäuden der Brennerei, die bereits in den schottischen Denkmallisten zu finden sind, seinen Sitz hat.

1794 gründeten die Gebrüder John und Hugh Stevenson die Brennerei. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die kleine Hafenstadt Oban. Die Brennerei wurde dann 1866 an Peter Cumstie verkauft, der sie siebzehn Jahre später im Jahre 1883 an James Walter Higgin veräußerte. Dieser plante aufwändige Renovierungsarbeiten, die aber durch den Fund von etwa 5000 Jahre alte Überresten von Menschen gestoppt werden mussten. Heute kann man die spektakulären Funde im National Museum of Antiquities in Edinburgh bestaunen.

1898 wechselte die Brennerei erneut ihren Besitzer. Diesmal wurde es Alexander Edward, der bereits die Aultmore-Brennerei besaß. 1923 wurden dann schließlich Dewar & Sons Eigentümer und damit letztendlich auch der Konzern Diageo. Von 1969 bis 1972 war die Produktion vorübergehend unterbrochen. Heute kann man den edlen Whisky, in seiner tarditionellen Einzigartigkeit wieder käuflich erwereben.


Talisker

Die traditionsreiche Destillerie Talisker, die 1831 gegründet wurde, liegt inmitten der wild-romantischen Insel Skye, direkt am Ufer des Loch Harport. Rein geographisch gesehen befinden wir uns hier auf dem gleichen Breitengrad wie Alaska – und doch unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen fundamental. Das Salz des Meeres, der allgegenwärtige Geruch von Algen und Torf macht die Faszination dieser Gegen so spürbar. Wasser und Land gehen hier eine einzigartige Verbindung ein, die sich die Verantwortlichen der Destillerie Talisker wie kaum eine andere Brennerei auf Skye zu eigen gemacht hat.

So verwundert es kaum, dass die Whiskys von Talisker als besonders intensiv und charakteristisch gelten. Es ist dabei der natürliche Dreiklang aus Gerste, Torf und Wasser, der die Grundlage für die Whiskyproduktion von Talisker stellt. Das Wasser, das für die Produktion des Talisker verwendet wird, stammt dabei aus 14 Quellen und fließt über Torf, was die geschmackliche Intensität der Aromen auf natürliche Weise weiter erhöht. Nach zwei Destillations-Vorgängen wird der Single-Malt in hochwertigen Holzfässern bester Provenienz ausgebaut, wo er bis zum perfekten Zeitpunkt reifen kann.

Der Erfolg der Destillerie Talisker ist bis heute überwältigend, nicht nur, weil der weithin bekannte Schatzinsel-Autor Robert Louis Stevenson Talisker in einem Gedicht als „king o' drinks“ verewigte, sondern weil viele Koryphäen der internationalen Whisky-Welt diese Destillerie aus Schottland mit zahlreichen Auszeichnungen überhäuft haben, und auch viele Whisky-Liebhaber immer wieder mit großem Genuss zu einem schönen gereiften Talisker greifen, wobei auch die vergleichsweise jungen Whiskys von Talisker über einen delikaten Charme verfügen.